Der Kauf eines Eigenheims

Beim Kauf eines Eigenheims werden verschiedene verbindliche Unterlagen benötigt, in denen für den Laien scheinbar nebensächliche Ausdrücke und Formulierungen oft von entscheidender Bedeutung sind. Deshalb sieht das Gesetz beim Kauf eines Grundstücks die öffentliche Beurkundung vor. Die Eigentumsübertragung erfolgt mit dem Eintrag ins Grundbuch. Die Handänderung wird im Grundbuch eingetragen und besiegelt. Damit gehen alle Rechte und Pflichten auf den Käufer über.

Verwenden Sie genügend Zeit darauf, einen Kaufvertrag für Wohneigentum zu prüfen. Ziehen Sie allenfalls auch eine Fachperson (Kundenberater/Notar) bei.

Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  • Klare Bezeichnung der Vertragsparteien; Verkäufer und Käufer
  • Kaufobjekt und dessen Beschreibung
  • Vormerkungen, Dienstbarkeiten, Grundlasten, Grundpfandrechte
  • Kaufpreis, Zahlungsmodus und Zahlungsfristen
  • Zeitpunkt der Eigentumsübertragung
  • Zeitpunkt des Antritts
  • Sicherstellung und Verzinsung von An-, Rest- und Steuerzahlungen
  • Frage der Gewährleistung
  • Zahlungsregelung der anfallenden Gebühren und Steuern
  • Regelung bestehender privatrechtlicher Verträge
  • Reuegeld oder Konventionalstrafen

In der Regel übernehmen die Vertragsparteien die Notariats- und Grundbuchkosten sowie die Handänderungssteuer je zur Hälfte unter solidarischer Haftbarkeit. Beim Kauf eines Eigenheims wird zudem eine sog. Grundstücksteuer erhoben. Diese wird - ohne anders lautende Vereinbarung – vom Verkäufer bezahlt. Die Kosten im Zusammenhang mit der Errichtung oder Erhöhung von Grundpfandrechten übernimmt in der Regel der Käufer.

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